Produkt

Vier DUTs. Eine Box. Volle Kontrolle.

Mit NablaBox arbeiten Entwickler und Testingenieure aus der Ferne an bis zu vier Prüflingen (DUTs), als säßen sie direkt daneben – ohne diese Geräte einem externen Netzwerk auszusetzen.

Jeder DUT-Slot bietet schaltbare Stromversorgung, eine serielle Konsole und einen Port in einem isolierten, geswitchten Netzwerksegment. Das Gateway selbst verbindet sich ausgehend mit Ihrem NetBird-Netzwerk – im Labor sind keinerlei eingehende Firewall-Regeln nötig.

Stromsteuerung

Schalten Sie jedes DUT aus dem Browser, per Skript oder aus Ihrer CI ein und aus. Wählen Sie 5 V, 12 V oder 24 V je Slot; ein Power-Cycle dient zugleich als Hard-Reset.

Serielle Konsole

Öffnen Sie die serielle Konsole des DUT direkt in der Web-Oberfläche oder binden Sie sie an jedes Tool an, das eine einfache stdio-Konsole erwartet – auch LAVA. Pro DUT ist immer nur eine Sitzung aktiv, damit Mensch und automatisierter Job sich nie um dieselbe Leitung streiten.

Isoliertes Netzwerk

Die DUTs befinden sich in einem eigenen geswitchten Segment mit DHCP und einem NFS-Export für den Netzwerk-Boot. Eine Verbindung zum Uplink entsteht nur, wenn Sie IP-Forwarding ausdrücklich aktivieren.

Testausführung

Wählen Sie tbot-Testfälle in der Web-Oberfläche aus, führen Sie sie gegen ein DUT aus und verfolgen Sie die Ausgabe live. Jeder Lauf wird mit vollständigem Log und Ergebnis gespeichert.

Technische Daten

DUT-Slots4 unabhängige Slots (PORT 1–4): Stromversorgung, Konsole und Netzwerk je Slot
DUT-VersorgungM12-Steckverbinder mit Verriegelung je Slot; 5 V (max. 5 A) / 12 V (max. 3,5 A) / 24 V (max. 2,5 A), jeweils eine Spannung aktiv, per Software geschaltet
DUT-Konsole1× USB-A je Slot für einen USB-UART-Adapter; serielle Konsole im Browser und per CLI
DUT-Netzwerk4× Gigabit-Ethernet, intern geswitcht, isoliertes Segment mit DHCP; NFS-Export für Netzwerk-Boot
Uplink1× Gigabit-Ethernet (Rückseite); statisch IPv4/IPv6 oder DHCP
FernzugriffNetBird Mesh-VPN (WireGuard-basiert), nur ausgehende Verbindung – keine eingehenden Ports nötig
USB1× USB 3.0 Host (Front); 1× USB-B Management-Konsole (Rückseite)
RechnerplattformARM-SoC (Raspberry-Pi-Compute-Module-Klasse), eMMC onboard, ohne WLAN/Bluetooth
Versorgung24 V DC (Rückseite), Netzschalter an der Front
AnzeigenPower, Netzwerk-Link, eine Status-LED je DUT-Slot
Gehäuse1 HE 19″-Rackeinschub oder Tischgehäuse – identische Elektronik und Anschlüsse
Betriebstemperatur−20 °C bis +60 °C
SoftwareNablix – quelloffene Linux-Distribution auf Basis des Yocto Project; A/B-Updates mit SWUpdate
VerwaltungWeb-Oberfläche, REST-API (JSON, JWT), Kommandozeilen-Tools

Vorläufige Angaben. Abmessungen, Gewicht und regulatorische Zertifizierung stehen noch aus.

Zwei Gehäusevarianten

Wählen Sie den 1-HE-19″-Einschub fürs Labor oder die Tischversion für den Arbeitsplatz. Beide haben dieselbe Elektronik und dieselbe Anordnung der Anschlüsse.

Interesse an NablaBox?